Elektrischer Fugenreiniger

Wenn die wärmere Jahreszeit – sprich – Frühling beginnt, steht bei vielen Menschen auch der sogenannte Frühjahrsputz an. Dieser beschränkt sich bei einigen nicht nur auf das Innere des Hauses oder der Wohnung, sondern auch der Balkon, die Terrasse oder der Garten möchten auf Hochglanz gebracht werden.

Gerade dann, wenn man einen Gehweg beziehungsweise die Fugen zwischen den Platten reinigen oder einen größeren Hof von Unkraut befreien muss, wird es anstrengend und eine ganz schöne Plackerei mit anschließenden Rücken- und/oder Knieschmerzen. Denn meistens greift man doch zur Stahlbürste oder zum manuellen Fugenreiniger, wo man mit viel Muskelkraft und (zumindest bei der Stahlbürste) auf den Knien arbeiten muss. Viele Familienmitglieder treten dann gleich die Flucht an. Zumal es mit einmal reinigen nicht getan ist, denn Moos, Unkraut und Algen sammeln sich immer wieder an. Somit steht alle paar Wochen, so lange es wärmer ist, auch wieder Fugenreinigung auf dem Programm.

Mit einem elektrischen Fugenreiniger können Sie sich die ungeliebte Arbeit immens erleichtern.

Fugenreiniger GC-EG 1410 von Einhell

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Was ist ein elektrischer Fugenreiniger?

Wie oben schon erwähnt, steht das Reinigen der Fugen zwischen den Pflastersteinen, sei es auf dem Gehweg, im Hof oder auf der Terrasse auf der Hitliste meistens ziemlich weit unten. Während Fliesen sich noch relativ einfach mit einem Hochdruckreiniger säubern lassen, müssen Sie bei tiefen Fugen schon zu „härteren“ Mitteln greifen.

Aber wer kriecht schon gerne auf den Knien mit einem Messer oder einer Gartenkralle umher? Einige Fugenkratzer bringen inzwischen zwar einen längeren Stiel mit, so dass zumindest Knie und Rücken geschont werden. Kräftezehrend bleibt die Arbeit mit solch einem manuellen Hilfsmittel trotzdem.

Doch nicht nur im heimischen Garten oder Hof kann der elektrische Fugenreiniger zum Einsatz kommen. Auch die Gehwegreinigung geht schnell mit ihm vonstatten.

Vielleicht wohnen Sie ja auch in einem Mietshaus, in dem sich kein Hausmeister um den wenig beliebten Dienst kümmert. Möchten Sie die ungeliebte Arbeit des Fugenreinigens schneller und mit weniger Kraftaufwand erledigen, empfiehlt sich die Anschaffung eines elektrischen Fugenreinigers.

Diese sind äußerst komfortabel, da sie a) natürlich jede Menge Kraft sparen und b) die meisten Modelle mit einem Teleskopstiel ausgestattet sind, wodurch sich die Arbeit sehr bequem im Stehen beziehungsweise beim Laufen verrichten lässt. An der Unterseite des Geräts, das so ähnlich wie ein elektrischer Besen aussieht, ist eine Drahtbürste angebracht, die den unschönen Wildwuchs abfräst, der sich im Laufe der Zeit zwischen den Pflasterfugen angesammelt hat.

Ausgestattet sind die meisten Geräte mit einer Führungsrolle und einer Führungslinie. Damit bleiben Sie immer auf einer Linie und die Fuge wird ordentlich von Unkraut befreit. Bei den meisten Geräten hat die Bürste einen Durchmesser von circa 10 Zentimetern (es gibt aber auch welche mit größeren Durchmessern). Ist die Lebensdauer der mitgelieferten Bürste aufgebraucht, müssen Sie keinen neuen Fugenreiniger anschaffen. Ersatzbürsten können Sie entweder online bestellen oder im Baumarkt oder ähnlichem kaufen.

Wofür eignet sich ein elektrischer Fugenreiniger?

Ein elektrischer Fugenreiniger ist rein für den Ausseneinsatz gedacht, damit Sie bequem Unkraut, Moss, Algen etc. zwischen den Gehwegsplatten beziehungsweise zwischen den Pflastersteinen beseitigen können. Die Geräte sind relativ leise.

Manche der Geräte benötigen einen Stromanschluss in der Nähe, andere wiederum funktionieren mit Akku. Allerdings sollten Sie auf die Leistungsstärke des Motors achten und gegebenenfalls auf die Akkulaufzeit.

Möchten Sie Ihre Fliesenfugen im Bad oder in der Küche reinigen gibt es andere Modelle, zum Beispiel spezielle Dampfreiniger. Hersteller sind zum Beispiel Cleanmaxx oder Kärcher . Oder es gibt spezielle Fugenbürsten für den Innenbereich wie zum Beispiel den Fuginator.

Welche Modelle gibt es und wo bekomme ich einen elektrischen Fugenreiniger her?

Erwerben können Sie einen solchen elektrischen Fugenreiniger entweder online oder im Baumarkt. Auch Discounter wie Aldi oder Lidl haben immer mal wieder welche im Angebot.

Hersteller solcher Geräte sind unter anderem Gloria, Skil, Einhelloder Grizzly. Bei manchen handelt es sich sogar um sogenannte Multigeräte, die nicht nur als Fugenreiniger verwendbar sind, sondern mit denen Sie auch Gehwegsplatten und sogar Holzstege reinigen können. Dazu erfahren Sie auf den Folgeseiten mehr.

Vorteile eines elektrischen Fugenreinigers

Ein Vorteil des elektrischen Fugenreinigers, egal für welches Modell man sich entscheidet liegt klar auf der Hand: Er erspart unglaublich viel Plackerei und das Arbeiten mit ihm ist weniger kräftezehrend als mit einer Wurzelbürste oder einem manuellen Fugenreiniger.

Zudem arbeiten Sie mit so einem Gerät wesentlich effektiver und gründlicher. Denn die Erfahrung, die jeder schon einmal gemacht hat, wenn er mit Muskelkraft Fugen gereinigt hat: Irgendwann lässt die Kraft nach, der Rücken tut weh und die Lust auf diese Arbeit verlässt einen auch nach einer bestimmten Zeitspanne. Dann geht das Reinigen eventuell nicht mehr ganz so gründlich vonstatten, wie zu dem Zeitpunkt als man noch motiviert gestartet ist.

Zudem geht die unliebsame Arbeit mit einem elektrischen Hilfsmittel auch schneller von der Hand.

Nachteile eines elektrischen Fugenreinigers

Die meisten elektrischen Fugenreiniger benötigen einen Stromanschlussin der Nähe. Dadurch ist der Aktionsradius doch etwas eingeschränkt. Entscheiden Sie sich für ein Gerät mit einem Akku, achten Sie unbedingt auf die Motorleistung und wie lange der Akku hält. Denn sonst müssen Sie unter Umständen eine Fläche sogar mehrfach bearbeiten, wenn der Akku nach der Hälfte „aufgibt“.

Die Fugenbürsten nutzen sich bei jedem Modell nach einiger Zeit ab und müssen ausgetauscht werden. Greifen Sie auf Original-Bürsten zurück, kann das unter Umständen richtig ins Geld gehen. Hier können Sie aber meistens auf günstigere Alternativen zurückgreifen.

Welche Alternativen gibt es?

Natürlich gibt es auch Alternativen zu einem elektrischen Fugenreiniger. Wobei dieser, neben dem Abflammgerät (zu dem wir später noch kommen) die komfortabelste Lösung ist um dem ungeliebten Unkraut in den Fugen den Garaus zu machen.

Chemie, auf fast allen Grundstücken ein No-Go

Natürlich ist es äusserst verlockend, zur relativ unkomplizierten chemischen Keule zu greifen. Doch hier ist allerhöchste Vorsicht geboten. Denn der Einsatz von Herbiziden (wie Unkrautvernichtungsmittel genannt werden) ist auf Gehwegen und Garagenzufahrten strengstens verboten, wenn diese befestigt sind. Der Grund ist eigentlich ganz simpel: Die teilweise hochaggressiven Stoffe könnten ins Grundwasser gelangen und dieses verseuchen. Also sollte man lieber die Finger davon lassen, da sonst sehr empfindliche Strafen drohen könnten.

Die gute alte Wurzelbürste

Die nächste Alternative zum elektrischen Fugenreiniger ist die gute alte Wurzelbürste. Gereinigt wird mit heißem Wasser, eventuell etwas Spüli oder Essig und auf den Knien. Allerdings eignet sich nicht jeder Pflasterstein für diese Art der Reinigung. Zudem ist es sehr mühselig und unter Umständen auch schmerzhaft, den ganzen Tag (oder eben so lange man durchhält) auf den Knien über die Pflastersteine zu rutschen um die Fugen zu säubern.

Allerdings setzt sich mit der Zeit immer weniger Unkraut in den Fugen fest.

Fugenkratzer und Co.

Ein weiteres manuelles Hilfsmittel um die Fugen von Unkraut, Moos und Algen zu befreien sind natürlich die Fugenkratzer. Diese müssen Sie sich als langen Holzstiel mit einem gebogenen Eisen am unteren Ende vorstellen. Manche Hersteller bieten auch sogenannte Fugenbürsten an, bei denen sich am unteren Ende statt des Hakens eine schmale Drahtbürste befindet.

Zwar müssen Sie sich bei den Fugenkratzern und –bürsten nicht mehr bücken, trotzdem ist eine gewisse Muskelkraft erforderlich um die Fugen ordentlich sauber zu bekommen. Gerade für ältere und/oder körperlich eingeschränkte Menschen kann das trotz dieser Hilfsmittel sehr mühselig werden.

Eine weitere Methode um Pflasterfugen von Unrat zu befreien, ist diese mit einem Messer, das Sie in der Küche nicht mehr benötigen oder mit einer umfunktionierten Gartenkralle zu beharken. Allerdings ist diese Methode ähnlich mühselig und kräftezehrend wie die Fugen mit einer Wurzelbüste zu bearbeiten.

Eine heiße Sache – das Abflammgerät

Natürlich können Sie das Unkraut das sich mit der Zeit zwischen den Fugen bildet auch auf den „Scheiterhaufen“ schicken und zwar mit einem Abflamm- oder Abflämmgerät. Darunter versteht man ein längeres Rohr, mit einer Gaskartusche die daran angebracht wird. Manche der Abflammgeräte für den Hausgebrauch verwenden eine Piezozündung (ähnlich einem Automatikfeuerzeug) andere müssen wiederum mit einem Feuerzeug angezündet werden.

Das Abflammgerät ist neben dem elektrischen Fugenreiniger natürlich eine der rückenschonendsten und bequemsten Methoden, dem ungeliebten Unkraut zu Leibe zu rücken. Aber trotzdem sollten Sie hier einige Sicherheitsmaßnahmen beachten, denn sonst kann es unter Umständen sein, dass Sie nicht nur das Unkraut abflämmen, sondern gleich auch die ganze Hecke.

Ein Abflammgerät sollte nicht an zu heißen und vor allem bei großer Trockenheit eingesetzt werden, aus oben genannten Gründen.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Geruchsentwicklung, die abgeflammtes Unkraut mit sich bringt (riecht ein bisschen wie angebranntes Heu). Unter Umständen finden das die Nachbarn nicht ganz so angenehm, wobei man sich hier sicher einigen kann.

Bei manchen Abflammgeräten die man kaufen kann, ist zudem eine große und schwere Gaskartusche notwendig um diese zu betreiben. Wenn Sie das nicht möchten, sollten Sie sich lieber für ein anderes Modell entscheiden (zum Beispiel der Gloria Unkrautbrenner Thermoflamm mit Griffzündung).

Zudem sollten Sie beachten, dass nicht unbedingt jeder Pflasterstein für eine solche Hitzebehandlung geeignet ist. Testen Sie vielleicht vorher an einer unauffälligen Stelle, ob nicht unschöne Verfärbungen entstehen.

Wasser Marsch – Reinigen mit Hochdruckreiniger

Noch schneller und einfacher können Sie die Fugen mit einem Hochdruckreiniger von Grünzeug befreien. Manche Geräte bringen sogar eine spezielle Bürste mit.

Allerdings sollten Sie den Strahl nicht senkrecht auf die zu reinigende Fuge richten, denn sonst kann das unter Umständen eine ziemliche Sauerei geben. Ein Winkel von circa 45 Grad ist besser, um den optimalen Reinigungserfolg zu erzielen. Auch hier gilt: Übung macht den Meister. Hochdruckreiniger gibt es in verschiedenen Preisklassen und von verschiedenen Herstellern (zum Beispiel Kärcher oder Makitta).

Das Schöne an ihnen ist, dass Sie die Reiniger nicht nur zum Säubern der Fugen verwenden können. Allerdings ist nicht jeder Pflasterstein beziehungsweise jede Fuge dazu geeignet, mit einem Hochdruckreiniger gesäubert zu werden. Zudem sind manche Hochdruckreiniger relativ schwer und ziemlich teuer in der Anschaffung. Möchten Sie ein Gerät rein zum Reinigen von Gehwegfugen oder ähnlichem ist der elektrische Fugenreiniger definitiv die bessere Wahl.

Aussäen von anderen Pflanzen

Ja, sie lesen ganz richtig. Auch das Aussäen von anderen Pflanzen kann durchaus eine Alternative zum lästigen Fugenreinigen sein. In Gehweg- oder Mauerfugen siedeln sich gern (Un-)Kräuter an, die nahezu unverwüstlich sind, wie zum Beispiel der Löwenzahn und das Franzosenkraut. So einem Bewuchs können Sie vorbeugen, indem Sie ganz bewusst andere Pflanzen ausbringen, die die Unkräuter zurückdrängen. Hungerblümchen zum Beispiel erfreuen das Auge mit ihren hübschen Blüten und Thymian ist sogar winterhart.

Allerdings geht das Aussäen von alternativen Pflanzen natürlich nicht an jeder Stelle des Grundstücks. Doch dort, wo die Fugen vielleicht sogar optisch aufgewertet werden könnten, sollten Sie über diese Maßnahme nachdenken.

Fazit zum elektrischen Fugenreiniger

Wenn Sie Ihre Pflasterfugen möglichst umweltschonend reinigen möchten, dann sollten Sie zum elektrischen Fugenreiniger greifen.

Die immensen Vorteile der elektrischen Variante liegen klar auf der Hand:

  • Er ist kräfte- und rückenschonender als die manuelle Variante
  • Mit einem elektrischen Fugenreiniger geht die Arbeit schneller und sauberer von der Hand
  • Die Fugen werden effektiver gereinigt

Elektrische Fugenreiniger gibt es in der teuren und günstigeren Variante. Doch allein schon aus den oben genannten Gründen lohnt sie die Anschaffung allemal, vor allem dann, wenn Sie größere Flächen von Unkraut und Moos bequem befreien möchten. Verwenden Sie am besten immer die Stahlbürsten, wenn Sie dem Unkraut zu Leibe rücken. Damit erzielen Sie wesentlich bessere Ergebnisse als mit den Kunststoffbürsten, die bei den meisten Geräten im Lieferumfang enthalten sind. Denn Stahlbürsten sind nun einmal robuster.

Einige elektrische Fugenreiniger möchten wir Ihnen, wie oben schon erwähnt, gerne näher vorstellen.

Fragen & Antworten

Wie lange halten die Bürsten?

Die Haltbarkeit der Bürsten ist vor allem vom Material sowie der Nutzung des Fugenreinigers abhängig. Metallbürsten sind in der Regel etwas länger haltbar als die Kunststoffbürsten, dafür sollten sie auf Natursteinen, Marmor und besonders edlen Oberflächen nicht verwendet werden. Die Hersteller werben grundsätzlich damit, dass ihre Bürsten besonders widerstandsfähig und damit sehr lange haltbar sind. Eine grundsätzliche Aussage über die Haltbarkeit lässt sich allerdings nur schwer treffen. Vielmehr sollten Sie selbst darauf achten, wann die Bürste noch ausreichend Kraft hat, um die Fugen zu reinigen. Günstige Bürsten können in der Regel nicht so lange genutzt werden, wie die originalen Ersatzteile. Hier lohnt es sich, nicht nur die Haltbarkeit der Bürsten, sondern das gesamte Preis-Leistungsverhältnis im Auge zu behalten.

Wird mit oder ohne Wasser gearbeitet?

Die Reinigung der Fugen erfolgt im Normalfall ohne Wasser. Das Moos muss nicht angefeuchtet oder eingeweicht werden, um besser zu beseitigen. Die harten Borsten der Fugenreiniger reichen aus, um die Pflanzen aus den engen Bereichen zu entfernen. Wasser bringt keinen Vorteil, im Gegenteil: Ein harter Wasserstrahl kann die Fugen ausspülen und dafür sorgen, dass die Steine sich lösen und somit anfangen zu wackeln. Mit der Fugenbürste wird ausschließlich der obere Bereich der Fuge gereinigt, sodass die Steine und Platten ihre Festigkeit behalten. Wasser kommt ausschließlich zum Einsatz, um die Bürsten nach der Fugenreinigung zu säubern und ihre Reinigungskraft wieder herzustellen.

Ist ein Gerät mit Akku sinnvoll?

Ob sich ein Fugenreiniger mit Akkubetrieb lohnt, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Geräte mit Akku haben in der Regel weniger Leistung als strombetriebene Reiniger, was die Fugenreinigung an einigen Bereichen erschweren könnte. Dafür bieten die Reiniger mit Akku den Vorteil, dass sie nicht kabelgebunden sind und somit überall einsetzbar sind. Insbesondere bei großen Flächen kann der Akku seine Kraft verlieren und im Laufe der Arbeiten nachlassen. In diesem Fall ist wiederum ein Fugenreiniger mit Strombetrieb die bessere Wahl. Wer regelmäßig seine Terrasse reinigen möchte, ist mit einem Akkugerät gut bedient, wer große Flächen, wie Gehwege oder ganze Auffahrten reinigen muss, sollte lieber zum Stromkabel greifen.

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